Akute Pankreatitis

Ätiologie

1. Gallenwegserkrankungen (akut biliäre Pankreatitis), 55%. Choledochussteine, Stenose der Papilla Vateri

2. Alkoholabusus, 35%

3. Andere Ursachen, 10%

Verlauf

Pathogenese

Klinik

Komplikationen

Diagnostik

Labor

Lipase und Elastase 1 sind pankreasspezifisch. Für die Pankreatitisdiagnostik genügt die Lipase. Die Amylase im Serum ist nicht pankreasspezifisch (Speichelamylase!)

nota bene: Die Höhe der Lipase und Amylase geben keinen Hinweis auf die Schwere der Pankreatitis, sondern eine Erniedrigung des Kalziums im Serum.

Bildgebende Verfahren

  • Sono mit Frage nach Gallensteinen, Dilatation der Gallenwege, Pankreasödem, Nekrosen, Pseudozysten.
  • MRCP bei begründetem V.a. Choledocholithiasis
  • ERCP nur bei biliärer Pankreatitis
  • CT mit Kontrastmittel: initial bei V.a. Perforation; im Verlauf bei Verschlechterung zur Abklärung lokaler Komplikationen oder V.a. Pankreastumor

Differenzialdiagnosen

Diagnose

Therapie

Prinzipiell: Konservativ vs Minimalinvasiv vs Chirurgisch

Interstitiell ödematöse Pankreatitis (leicht)

  • Stationär
  • Volumenbolus (Kristalloide, Ringerlactat falls keine Hyperkalzämie) 20ml/kg, dann 3ml/kg/h
  • Reassessment nach 6h mit BGA und Chemie
  • Verlaufsabschätzung nach 48 bis 72 h

Nekrotisierende Pankreatitis (mittel/schwer)

  • Harnstoff > 20mg/dl bzw 3.33mM oder steigend
  • Volumentherapie wie oben
  • ggf ad IPS oder IMC

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